Doppik vs. Kameralistik – Unterschiede und Besonderheiten

1. Argument:  Vermögenserfassung und Bewertung
Durch die Vermögenserfassung und Bewertung, die bei der Doppik unerlässlich ist, bekommt man einen umfassenden Überblick über die Vermögenslage, auch im Verhältnis zur Verschuldung

Gegenargument:  1.1)
Vermögenserfassung und Bewertung hat mit der Frage Doppik oder Kameralistik nichts zu tun. Beides kann man auch im Rahmen der Kameralistik machen. Bisher wurde dies in der Regel nur dort gemacht,  wo es zwingend gefordert wurde bzw. auch Sinn machte, bei den kostenrechnenden Einrichtungen. Man könnte  jedoch auch im Rahmen der Kameralistik  sein komplettes Vermögen  erfassen und bewerten. Vermögenserfassung und Bewertung ist somit kein Vorteil der Doppik und kein Nachteil der Kameralistik.

Gegenargument: 1.2)
Der durch die Vermögenserfassung und Bewertung erworbene Überblick ist relativ. Man erkennt zunächst was man ausgegeben hat (dies gilt jedoch für die Vermögensbuchführung  im Rahmen der Kameralistik auch). Ansonsten ist die Aussagekraft der Zahlen sehr beschränkt. Die meisten der aufgeführten Vermögensgegenstände  kann oder darf die Kommune nicht veräußern. Hier liegt auch der zentrale Unterschied  zum doppisch buchenden Kaufmann. Dieser kann (in aller Regel) bei seinem Sachvermögen einen Aktivtausch vornehmen. Er agiert am Markt und kann seine Vermögensgegenstände veräußern,  er kann somit „Sachvermögen in Geldvermögen umtauschen“. Die Kommunen können dies jedoch nicht. Für die meisten ihrer Vermögensgegenstände gibt es niemanden der bereit wäre diese zu kaufen und mit Verlusten weiter zu betreiben. (Beispiele: Kinderspielplätze, Grünanlagen, Wege, Straßen, Bolzplätze, Museen udgl.)  Andere Vermögensgegenstände dürfen die Kommunen nicht veräußern. (Beispiele: Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung usw.). Diese würden private Kaufleute gerne erwerben um danach die Benutzungsgebühren drastisch zu erhöhen und um damit  Gewinne zu erzielen.
Private  Kaufleute müssen sich über Gewinne refinanzieren, Kommunen sind „soziale Gebilde“ und müssen  bestimmte Aufgaben mit Verlust betreiben. (Beispiel: Der Betrieb einer Grundschule wird immer mit Verlusten erfolgen, da man kein Schulgeld erheben darf).

2. Argument:  Kosten- und Leistungsrechnung
Durch die Einführung der Doppik wird man in aller Regel auch eine Kosten- und Leistungsrechnung einführen, weil diese im Grunde zur Doppik gehört.

Gegenargument 2.1):
Im Rahmen der kommunalen Kameralistik erhält man „automatisch“ eine einfache Kosten- und Leistungsrechnung, ohne dafür etwas tun zu müssen. Diese Kosten- und Leistungsrechung  ist für kleine Kommunen vollkommen ausreichend, größere könnten sie individuell aussagekräftiger gestalten.
Die kamerale Gruppierungsübersicht entspricht einer einfachen Kostenarten- und Leistungsartenrechnung. Der Rechnungsquerschnitt (Haushaltsquerschnitt) entspricht einer Kostenstellenrechnung  bzw. einer Kostenträgerzeitrechnung. Indem man die Anzahl der Stellen der Gliederung bzw. der Gruppierung erhöht, kann man diese Auswertungen aussagekräftiger gestalten und den Bedürfnissen größerer Kommunen Rechnung tragen.

Gegenargument 2.2):
Keine kameral buchende Kommune ist daran gehindert die gleiche Kosten- und Leistungsrechnung wie die doppisch buchenden Kommunen einzuführen. Dies ist keine Frage von Doppik oder Kameralistik.

3. Argument:  Einheitliches Buchhaltungssystem
Es wäre wünschenswert, wenn alle kommunalen Ebenen mit einem einheitlichen Buchhaltungswesen arbeiten würden.

Gegenargument 3):
Ab 1975 hatten wir in der Bundesrepublik Deutschland auf allen kommunalen  Ebenen ein einheitliches  Buchhaltungssystem auf der Basis der Kameralistik. (In Nuancen gab es von Bundesland zu Bundesland Unterschiede). Dieses Buchhaltungssystem hatte sich bewährt. Man hätte,   und kann es noch,  kleinere Optimierungen vornehmen.   Während die Doppik der Kommunen (nicht die Doppik der Eigenbetriebe und der privaten Kaufleute) „fiktives“  Vermögen  in den Mittelpunkt der Betrachtungen stellt, geht es bei der Kameralistik zentral und elementar um die Frage, ob die Kommune in der Lage ist und bleibt, die aufgenommen Kredite sachgerecht zu tilgen. Der Fachbegriff, aus dem sich die Antwort darauf ergibt, lautet Pflichtzuführung. Dass dies über Jahrzehnte richtig war und ist, erkennt man an der derzeitigen Finanzkrise. Es gibt in der EU immer mehr Länder, die gerade nicht in der Lage sind, die aufgenommen Kredite sachgerecht zu tilgen.  Eine „Pleite“ auf der Basis der  kommunalen Kameralistik kann es (eigentlich) nicht geben, wenn die Rechtsaufsichtsbehörden ihre Aufgaben gewissenhaft erfüllen. Die Rechtsaufsichtsbehörde darf die Aufnahme weiterer Kredite nur genehmigen, wenn die Kommune nachhaltig eine Pflichtzuführung erwirtschaftet.

4. Argument: Berücksichtigung von Abschreibungen und Rückstellungen
Durch die Doppik entwickelt man mehr Verständnis für einen ausgeglichenen Ergebnishaushalt, da man mit Abschreibungen und Rückstellungen plant.

Gegenargument 4.1)
Mit Abschreibungen planen die Kommunen auf der Basis der Kameralistik auch, in der Regel dort wo sie es müssen oder  für sinnvoll erachten. Sie könnten dies prinzipiell auch für das komplette Vermögen machen (viele badische Gemeinden machen dies auch seit Jahrzehnten). Im Unterschied zur Doppik sind die kameralen Abschreibungen jedoch lediglich ein Element der Kostenrechnung. Im Ergebnishaushalt (kameral Verwaltungshaushalt) werden sie daher neutralisiert. Die Bedeutung der Abschreibungen  ist  bei den Kommunen im Vergleich zu einem privaten Kaufmann völlig anders gelagert. So können oder dürfen die Abschreibungen bei den Kommunen oft gar nicht, oder nur zum Teil über Preise refinanziert werden. (Bsp. 50 Euro Abschreibungen auf das Schulgebäude je Grundschüler und Monat). Oft haben sich bestimmte Generationen freiwillige Aufgaben geleistet, die sich andere Generationen nicht leisten wollen und daher auch nicht refinanziert  werden .

Gegenargument 4.2):
Die Bildung von Rückstellungen macht bei den Kommunen keinen Sinn. Rückstellungen bilden heißt ja nichts anderes als die Erledigung von Aufgaben in die Zukunft zu verschieben. Kommunen haben auf der Basis des kommunalen Rechts ihr Vermögen pfleglich zu behandeln. Dies bedeutet, dass Schäden, die Unter Umständen Folgeschäden nach sich ziehen, unverzüglich zu beseitigen sind. Hier dürfen gar keine Rückstellungen gebildet werden. Es entsteht sofortiger Aufwand, der mit den vorhandenen Mitteln unverzüglich finanziert werden muss.
Bei Schönheitsreparaturen gilt der Wirtschaftlichkeitsgrundsatz. Schönheitsreparaturen können unter Umständen über mehrere Jahre geschoben werden und dann im Zusammenhang mit einer Generalsanierung  erledigt werden (Bsp. Flecken im Teppich des Sitzungssaales).

5. Argument: Einführungskosten
Die Vermögenserfassung, die bei der Einführung der Doppik  unerläßlich  ist, bedeutet hohen Aufwand und  hohe Kosten.

Gegenargument 5.)
In diesem Zusammenhang muss  man die Frage diskutieren ob sich der Aufwand lohnt bzw. welcher Aufwand sich lohnt.  Lohnt sich Aufwand für „nichtssagende“  Informationen?
Bestimmte freiwillige Aufgaben könnten künftig entfallen oder nur refinanziert werden, wenn sich der Staat mit Zuschüssen in gleicher Höhe beteiligt, wie bei der ursprünglichen Finanzierung.

6. Argument: Erstellung von Statistiken
Durch die Existenz unterschiedlicher Buchhaltungssysteme  können keine vernünftigen Statistiken erstellt werden.

Gegenargument 6.)
Derzeit gibt es nicht nur bei den Kommunen unterschiedliche Buchhaltungssysteme, diese gibt es auch zwischen  dem Bund, den Ländern und den Kommunen. Da die Statistiken in der Regel alle drei Ebenen betreffen (Bund, Länder und Kommunen) muss man sich zwingend auf einheitliche Zahlen einigen. Da der Bund und 13 Länder und sehr viele Kommunen nach wie vor kameral  buchen, kann die gemeinsame Basis nur eine kamerale sein. Das neue kommunale Finanzwesen (kommunale Doppik) liefert mit der Finanzrechnung weiterhin „kamerale“  Zahlen (Istrechnung). Diese wurden in der Vergangenheit und müssen auch künftig für Vergleiche herangezogen werden.

6 Antworten zu Doppik vs. Kameralistik – Unterschiede und Besonderheiten

  1. Horst Ebner schreibt:

    Na – ja liebe Kameralisten so einfach wie ihr die Welt sehen wollt ist diese leider nicht mehr u.a. durch gesellschaftlichen etc. Wandel. Heute will man als Unternehmen und öffentliche Wirtschaften sind solches aktiv steuern (sprechen übers Geld ist nicht unmoralisch – unethisch ist es dies nicht zu tun und schamlos alles und jeden zu belasten, verkaufen, versilbern). Frei nach Kant – Logik des Verstandes will dieser Wahlmöglichkeiten haben und diese hat er zur Steuerung bei der Kameralistik als “singleloop” Buchhaltung einfacher Art nicht -also es gibt keine Möglichkeit für den wachen Geist der Intelligenz der Politik bewusst zu entscheiden mit Zahlen und Fakten ob man Cash leben will oder Vermögen anschaffen will oder erworbenes einfach nur erhalten will/kann…

    • Sehr geehrter Herr Ebner,
      herzlichen Dank für Ihren Kommentar.
      Wir können Ihnen versichern, dass die Anhänger der kommunalen Kameralistik mit beiden Beinen im Leben stehen.
      Das Recht, das der kommunalen Kameralistik in Deutschland seit 1975 zu Grunde liegt, stellt den alles entscheidenden Aspekt in den Mittelpunkt. Es ist dies, wie es im Rahmender derzeitigen Finanz- und Eurokrise offensichtlich wird, die jederzeitige Schuldentilgungsfähigkeit (die Fähigkeit die aufgenommenen Kredite sachgerecht zu tilgen). Dies ist der elementare Gesichtspunkt.
      Wenn Griechenland die Regeln, die der kommunalen Kameralistik zugrunde liegen beachtet hätte, dann gäbe es keine Finanzkrise und wir bräuchten keine milliardenschwere Rettungsschirme und uns nicht um unseren materiellen Wohlstand sorgen.
      Investitionen mit Hilfe von Krediten zu finanzieren ist nicht schlimm. Im Gegenteil, dadurch entstehen Wachstum, Arbeitsplätze und materieller Wohlstand. Schlimm ist die Überschuldung. Schlimm ist es, wenn man nicht mehr in der Lage ist, seine aufgenommenen Kredite sachgerecht zu tilgen. Geld das in nicht veräußerbares Vermögen investiert wird, dient nicht als Sicherheit und kann im Notfall auch nicht zur Schuldentilgung herangezogen werden.
      Nicht die Abschaffung der kommunalen Kameralistik kann die Lösung sein, sondern die kommunale Kameralistik (mit dem ihr zugrunde liegenden Recht) könnte als Vorbild für „marode“ Staaten dienen. Die Regeln, die der kommunalen Kameralistik zugrunde liegen, führen automatisch zu mehr Haushaltsdisziplin.

      • Horst Ebner schreibt:

        Sehr geehrte Dame/Herr!
        Mit Interesse lese ich Ihre Zeilen. Was ich bei den Kritikern der Doppik nicht verstehe, fast alle beschreiben die Mängel die aus Zeiten der Kameralitik herrühren. Mir ist auch nicht klar woher diese, von zm glück nur wenigen gezeigte Uranst kommt. Denn prinzipiell müsste es egal sein ob ein Buchungsfall einfach oder doppelt gebucht wird und ob der Erfolg ebenso einfach oder doppelt ermittelt wird. Mir scheint die Verbundrechnung durch ihre geamtheitliche Betrachtung der Bereiche Finanz- Bestand-Erfolgsrechnung administrativ sinnvoll, denn entlich ist es simple die Nachweise mit der lfd. Rechnung korrespondierend zu halten (was für uns Kameraliten beim Voranschlag bzw. Rechnungsabschluss doch immer wieder eine Herausforderung ist), aber auch wirtschaftlich vorteilhaft, denn wie jeder Häusbauer weiss die: Die Schaffung von Werten ist eine Sache, aber mindestens gleich schwierig ist es diese Werte zu erhalten. Nun zum Verkauf von Straßen, Kapellen etc, soll es eigentlch nicht kommen-dies geht auch am Sinn vorbei – aber sie werden doch zugeben, dass diese “Vermögenswerte” (das System Lüder gliedert nochmals) einer Werterhaltung bedürfen. In lang verflossenen Tagen, der vollen Gemeindekassen war es sicher kein Problem Gelder spontan locker zu machen…
        Hier sehe ich auch die Not der Bürgermeister, Mandatare (und auch das Problem Nachfolger zu finden) denn wenn sich diese bewußt werden, was eine Gemeinde alles an Werten hat (meist weiss man dies vorm Inventar noch gar nicht so genau und selbst später entdeckt man die eine oder andere Sache die noch ins Vermögen gehören würde), kommt der Schluss dies erhalten zu müssen, vor dem Hintergrund eines stetig steigenden Anspruchsniveau der Bürger und einem im Gegensatz dazu stetig sinkenden Einahmepotential. Zu Griechenland kann ich keine Anmerkungen machen, glaube aber dass dies nicht nur eine Frage des Buchungssystems an sich war/ist. Egal ob Doppik oder Kameralistik, staat oder Famile wer dauerhaft mehr (eigenlich soviel/gleichviel) ausgibt wie er einnimmt ist früher oder später zahlungsunfähig. Beim privaten Häusbauer rächt es sich eben auch wenn er, ohne finanzielle Planung, zuviele teure Urlaube unternimmt und dabei die Erhaltung seines Hauses vernachlässigt, d.h. wer nicht lfd. wartet, saniert, repariert dem laufen irgendwann die Kosten davon – leider kann man dann beim Arbeitgeber nicht einfach einmal schnell die Gehaltkurve hochschrauben – dies tut übertragen gesehen aber dzt. noch der Staat, bleibt zu fragen wie lange es sich die Nettozahler gefallen lassen, bzw. tragen können lfd. neue Steuern & Abgaben aufgebrummt zu bekommen.

  2. Britta Puttkammer schreibt:

    Sehr geehrter Herr Ebinger,
    was wollen Sie uns sagen??? Dass wir den ganzen „Aufwand“ der Umstellung nur auf uns genommen haben, damit der „wache Geist der Intelligenz der Politik“ das Gefühl hat, mehr Entscheidungen treffen zu können? Tatsache ist doch, dass z.B. aufgrund der hohen Abschreibungen, in vor der Doppik recht gut dastehenden Städten und Gemeinden (weil diese das nötige Kleingeld hatten, ihr Vermögen gut zu unterhalten), nun kaum noch Spielraum für Entscheidungen besteht. Einmal ganz abgesehen davon, dass man eben als Gemeinde oder Stadt nicht einfach mal so seine Straßen oder die Friedhofskapelle verkaufen kann bzw. will, wenn das Geld knapp wird…
    Im Übrigen weiß ich nicht, wie das Land Baden-Württemberg bzw. das dort ansässige Landesamt für Statistik agiert. Aber hier in Niedersachsen fragt besagte Behörde immer noch Einzahlungen und Auszahlungen, sprich die Finanzkonten, für die Erstellung der Statistiken, die der sog. Vergleichbarkeit dienen sollen, ab. Das Land Niedersachsen selbst wird die Doppik nicht einführen. Ein Schlag ins Gesicht der Städte und Gemeinden, bei denen alles nun um ein vielfaches aufwändiger geworden ist.
    Ich bestreite nicht, dass die Doppik durchaus ihre Vorteile hat und dass so bestimmt das ein oder andere effizienter gestaltet werden kann. Allerdings ist bisher leider eine ganze Menge nicht bis zu Ende gedacht worden. (Wenn überhaupt jemand die ganze Sache richtig durchdacht hat. Dies bezweifle ich in meiner täglichen Praxis als Anlagen- und Geschäftsbuchhalterin einer Stadtverwaltung doch recht häufig…)

    • Horst Ebner schreibt:

      Sehr geehrte Frau Putthammer
      Danke – in der Tat einige ihrer Argumente geben zu denken. In Österreich wird ein interessanter, anderer Weg eingeschlagen, hier geht der Bund als Vorreiter mit dem neuen BHG 2013 voran. Die technische Lage ist auch etwas einfacher, da wir die sogenannte Voranschlags- und Rechnungsabschluss Verordnung (VRV) haben, diese ist grob gesagt ein einheitlicher Kontierungsleitfaden für alle Gemeinden – die Kontierungen enthalten im 2. Teil also der sogen. Post /der wirtschaftlichen Gliederung – einen alten Einheitskontenrahmen. Wo ich den Vorteil der Doppik sähe wäre in der dzt. geübten Schuldenbremse. Die Kameralistik sieht eben die Bildung von “Rücklagen” (sparen) als Ausgabe (eigentlich Auszahlung) und die Auflösung von Rücklagen als Einnahme (eigentlich Einzahlung). Dies wirkt streng maastrichtschädlich und so haben die Gemeinden zwar Geld können es aber nicht verwenden, da dies maastrichtschädlich ist und müssen in wirre Konstruktionen (KG-Modelle, PPP´s, usw.) um nur nicht maastrichtschädlich zu sein. Wer dies macht wird mit Sanktionen belegt. Einfacher wäre es doppisch eine Rücklage zu bilden, die Bilanz zu verkürzen bzw. dann wieder zu verlängern – Überschüsse (das Unwort Gewinn dürfen wir Gemeinden ja nicht einmal denken, geschweige denn in den Mund nehmen) dürfen als gemeinnützige nicht ausgeschüttet werden, also was liegt näher als das Eigenkapital zu mehren. Das Ziel der Kameralistik sehe ich in einer Liquiditätsrechnung (Sicherung) dies hat sicher eine historische Bedeutung und auch zukünftige Notwendigkeit. Nur soll man bei der Erstehung der Werte nicht übersehen, dass diese erhalten und letztlich wiederbeschafft werden müssen, die Einnahmensituation der Gemeinden hat sich schon vor der Finanzkrise 2009 stetig verschlechtert und wird auch weiter nicht besser werden. Allerdings hindert niemand daran die Anlagen die aus der Abschreibung gebildet werden intelligent zu verwenden/einzusetzen.

  3. Britta Puttkammer schreibt:

    Entschuldingung! Ich meinte natürlich Herrn Ebner! Sorry!

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